Montage und Betrieb
Das sollten Sie wissen

 

Warum gibt es für die Montage von Rauchwarnmeldern eigentlich Fachleute?

Die fachgerechte Montage von Rauchwarnmeldern ist in der Anwendungsnorm DIN 14676 geregelt. Geprüfte Fachkräfte für Rauchwarnmelder nach dieser DIN wissen, wie sich Brandrauch verhält und wo der Melder hängen muss. Die DIN regelt z.B. auch, wo Melder in engen Fluren, Räumen mit hohen Decken und Zimmern mit Galerien anzubringen sind. Eine geprüfte Fachkraft kann Sie zudem kompetent beraten und Ihren Rauchwarnmelder DIN gerecht warten.

 

Wie montiert man einen Rauchwarnmelder?

Beachten Sie unbedingt die Montageanleitung des Herstellers. Wenn Sie Ihren Rauchwarnmelder montiert und einer abschließenden Funktionsüberprüfung mit positivem Ergebnis unterzogen haben, ist er betriebsbereit.

 

Seien Sie sich bewusst, dass Täuschungsalarme durch Kochdämpfe ausgelöst werden können. Schalten Sie in diesem Fall den Melder stumm und lüften Sie. Aufmerksame Nachbarn sollten Sie in solchen Fällen informieren, bevor Sie die Feuerwehr rufen. Bei Rauchwarnmeldern mit austauschbaren Batterien, sollten Sie wissen, was beim Batterie-Störungssignal zu tun ist.

Achten Sie auch darauf, dass der Rauchwarnmelder in keinem Fall abgedeckt werden darf.

 

 

Warum sollte eine geprüfte Fachkraft für Rauchwarnmelder den Melder montieren?

Eine geprüfte Fachkraft für Rauchwarnmelder kennt die grundlegenden Eigenschaften von Brandrauch und kann mit diesem Hintergrundwissen unter Berücksichtigung der Gegebenheiten vor Ort entscheiden den richtigen Rauchwarnmelder gem. den Herstellervorgaben optimal einzubauen und zu warten.

 

Wie befestige ich einen Rauchwarnmelder?

Auch hier ist die Montageanleitung des Herstellers sowie der Montageuntergrund zu beachten. I.d.R. schreibt diese eine Montage mit zwei Dübeln und Schrauben vor.

 

Klebepads dienen lediglich als Befestigungshilfe z.B. bei der Befestigung des Melders mit einer „Zentralschraube“. Das Klebepad soll dabei das Verdrehen des Sockels beim Einsetzen des Melders verhindern. Auch diese Art der Montage darf nur erfolgen, wenn der Hersteller diese in seiner Bedienungsanleitung erlaubt. Wir übernehmen keine Haftung für Klebepads und für die damit befestigten Melder. Ebenso verweisen wir darauf, dass der Monteur ggf. auch für restaurative Schäden an Decken, die durch Klebepads entstehen (z.B. wenn der Melder ersetzt oder versetzt werden soll), haftbar gemacht werden kann.

 

Befestigen Sie den Rauchwarnmelder per Klebepad und dieser fällt herrunter, darf der Melder nicht mehr verwendet werden, da er möglicherweise beschädigt ist und im Brandfall nicht mehr rechtzeitig alarmiert.

 

Was mache ich, wenn ich den Raum, in dem der Rauchwarnmelder hängt, renovieren möchte?

Entfernen Sie den Rauchwarnmelder, damit er nicht durch Streicharbeiten oder eine hohe Staubentwicklung verschmutzt und hängen Sie ihn im Anschluss an die Tätigkeiten wieder auf. Wichtig dabei ist, in keinem Fall darf der Rauchwarnmelder überstrichen oder beschädigt werden. Bitte beachten Sie, der Melder muss nach der Montage erneut einer Funktionsprüfung unterzogen werden.

 

Bei funkvernetzten Rauchwarnmeldern - wie dem ST-630 - müssen Sie darauf achten, den Melder beim Abnehmen aus dem Netzwerk abzumelden und ihn bei der Inbetriebnahme wieder anzumelden. Geschieht dies nicht, leert sich die Batterie der anderen Rauchwarnmelder des Netzwerks rasant, da diese permanent versuchen, den fehlenden Melder „zu finden“. Sie sollten in jedem Fall immer die Bedienungsanleitung beachten.

 

Wie alt darf ein Rauchwarnmelder werden?

Nach der Anwendungsnorm DIN 14676 muss der Melder nach 10 Jahren ausgetauscht werden, da das Material in der Regel ermüdet und die Sicherheit nicht mehr gegeben ist.

Auch die Produktnorm DIN EN 14604 sieht eine maximale Verwendungsdauer von 10 Jahren vor.

 

Woher weiß ich, ob mein Melder noch funktioniert?

Drücken Sie einfach den Testknopf. Piept der Melder und blinkt zeitliche versetzt eine LED (Melder abhängig) wird die Funktionsfähigkeit bestätigt.

 

Wie funktioniert ein Rauchwarnmelder?

In der Regel funktionieren Rauchwarnmelder nach dem optischen Prinzip bzw. Streulichprinzip:

 

Normalzustand Raucheintritt
In der Rauchkammer werden regelmäßig Lichtstrahlen von der Leuchtidiode gesendet. Im Normalzustand treffen diese Lichtstrahlen nicht auf die Fotolinse. Tritt Rauch in die Messkammer, werden die ausgesendeten Lichtstrahlen gebrochen und treffen auf die Fotolinse. Der akustische Alarm wird ausgelöst.

 

Bevor ein Alarm ausgelöst wird, muss erst eine gewisse Rauchkonzentration in der Messkammer erreicht werden. So wird verhindert, dass bei leichtem Rauch z.B. von Zigaretten es zu einem Fehlalarm kommen kann.

 

Modernste Rauchmelder wie der die Melder FireAngel ST-620 und ST-630 sind für doppelte Sicherheit mit einem thermo-optischen Detektionsverfahren ausgestattet. Die optischen Sensoren messen die Konzentration der Rauchpartikel, während die thermischen Sensoren die Temperaturveränderungen erfassen. So können vor allem Schwel- oder Flüssigkeitsbrände, die am Anfang noch keine große Rauchentwicklung bilden, schneller entdeckt werden. Ein lebensrettender Vorsprung entsteht.

 

Alle in dieser Broschüre enthaltenen Angaben wurden mit größter Sorgfalt recherchiert. Sie können dennoch ausdrücklich nur ohne jede Gewähr zur Verfügung gestellt werden. Irrtümer vorbehalten. 

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